Das Kung Fu Kung, hier auch Yoga genannt, stellt eine der Säulen des Buddhistischen Tempels Ozean der Ruhe dar. Die Wurzeln dieser Disziplin finden sich in den gymnastischen und spirituellen Übungen des Chi Kung. Tatsächlich versteht sich das Kung Fu Kung als eine spezielle Ausrichtung des Shaolin Chi Kung. Durch die Strapazen von stundenlanger Meditation verspannten und verkrampften sich die Körper der buddhistischen Mönche.

Vor allem die Kriegermönche Shaolins, welche zu der buddhistischen Meditation auch noch die Härten der Kampfkunst überstehen mussten, erwies sich dies schnell als Problem. Es wird gesagt, dass der Gründer des Zen-Buddhismus, Bodhidharma, gegen dieses Problem eine Reihe von gymnastischen Übungen des Chi Kung erschuf, welche gleichzeitig den meditativen Aspekt in sich behielten, also nicht zu rein physischen Übungen verkamen. Aus diesen Übungen entwickelte sich über die Jahrhunderte das System des Kung Fu Kung, welches im Folgenden mit seinem Sanskritnamen "Yoga" betitelt wird. Das Wort Yoga ist Sanskrit und hat das Verb "yuj" zur Wurzel, welches bedeutet: Einheit, Vereinheitlichen oder Vereinigen. Schlechte Übersetzungen erklären das Yoga als "Einheit von Körper und Geist". Diese vereinfachte Darstellung kommt aber bei Weitem nicht an den wahren Charakter des Yoga heran.
Yoga ist eine Wissenschaft, die intellektuell und spirutell weiterentwickeln soll. Die ersten sichtbaren Effekte des Yoga sind vor allem in der Gesundheit zu erkennen, speziell in den Sehnen, Muskeln und Gelenken. Der Körper wird gleichzeitig gestärkt und gedehnt. Die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts in den Positionen und Stellungen ist von Vorrang, und als Folge der Übungen wird auch ein inneres Gleichgewicht erreicht. Durch die Übungen werden außerdem das Immunsystem gestärkt, sowie eine gute Verdauung gefördert.


Das Yoga in dem Zen-Tempel Ozean der Ruhe, ist eine buddhistische Diszilpin und daher eng mit der Philosophie des Tempels verbunden. Die körperlichen Übungen dienen als Mittel zum Zweck. Mithilfe einer Serie von speziellen Bewegungswerkzeugen, wie zum Beispiel Asanas, Dyana oder Pranayana, wird ein mentaler Zustand erreicht, der vor- oder nachbereitend für der Zen-Meditation dient. Praktisch bedeutet das, dass sich durch die harte Arbeit an sich selbst, im Yoga ein Gefühl des Friedens, der Freiheit und der Balance einstellt, welches als Basis für die buddhistische Arbeit dienen kann.